Viele Abiturienten wissen schon früh, welches Fach sie studieren wollen, und tun sich dann schwer mit der Frage: An welcher Hochschule? Für Studienanfänger gilt jedoch der alte Kafka-Spruch: "Verbringe nicht die Zeit mit der Suche nach einem Hindernis, vielleicht ist keines da".

In dem SZ-Artikel "Welche Uni passt zu mir?" von Johann Aschenbrenner lautet die Kernbotschaft:

  • Die Wahl der Hochschule ist zunächst von untergeordneter Bedeutung. Erst bei einem Masterstudium wird der Name der Uni später im Lebenslauf wichtig.
  • "Entscheidender als der Ort des Studiums seien Studienleistungen und praktische Erfahrungen", so der Leiter der Studienberatung an der Universität Hamburg.

Darüber hinaus bietet der Artikel weitere interessante Informationen:

  • >Die Nachfrage nach Terminen bei der Studienberatung der Uni Hamburg, steigt "stetig, schon wegen des enormen Angebots an Studiengängen".
  • Jeder dritte Studienanwärter entschließt sich zur Zeit zu einem Jahr "Pause" nach dem Abi - das ist das Ergebnis einer Studie der University of Applied Science Europe (UE).
  • Sechs von zehn Befragten waren laut besagter UE-Studie der "Ansicht, in ihrer Schule habe es zu wenig Informationen zu Studiengängen gegeben".

Aschenbrenner, der Autor des SZ-Artikels, hat übrigens selbst erst im vorigen Jahr das Abitur gemacht. Schon vorher wurde er bekannt durch ein Aufsehen erregendes Schülerinterview mit BILD-Chef Julian Reichelt.